Der Blog von Regine Bacherle, Redakteurin und Rezensentin in freier Mitarbeit, unter anderem bei amazon, lovelybooks, vorablesen
Sonntag, 19. Mai 2013
Britta Orlowski: Rückkehr nach St. Elwine
Rezension vom 19.05.2013
Meine Bewertung: 5 Sterne von 5 möglichen
"Rückkehr nach St. Elwine" ist der Start einer wunderbaren Serie, die sich durch einen leichten, lockeren und humorvollen Schreibstil der Autorin Britta Orlowski, mal eben so ins Herz der Leser schleicht.
Der Zusatz "Liebesroman" trifft es für mich nicht ganz, es ist eigentlich mehr, wesentlich mehr, denn es geht um menschliche Schicksale, Familien, Freundschaften und Lebensglück.
Elisabeth Crane kommt als ausgebildete Chirurgin in ihre Heimatstadt zurück und nimmt eine Stelle als Ärztin an der dortigen Klinik an. Erinnerungen an eine sehr schlechte Kindheit, an ein schwieriges Erwachsenwerden und Freikämpfen von Vorurteilen Minderbemittelten werden wieder wach als sie alte Schulkameraden und Bekannte trifft.
Aber sie hat auch ihre beste Freundin dort, die inzwischen
Freitag, 5. April 2013
Savannah Davis: Tesarenland
Rezension vom 22.02.2013
Meine Bewertung: 5 Sterne von 5 möglichen
"Tesarenland" von Savannah Davis war nach langer Zeit wieder ein Science Fiction, der mich fesselte.
Die Menschen leben unter der Herrschaft von Aliens in Kolonien, sind gechipt und werden nur mit dem notwendigsten versorgt. Es herrscht Mangel überall, Hunger, Neid, Gewalt.
Immer wieder kommen die Aliens und holen Menschen aus den Kolonien, die nie wiederkehren.
So auch eines Tages die Mutter von Brenna, einer 17 jährigen Jugendlichen und deren Schwester Kayla, 7 Jahre alt.
Brenna versucht die Mutter zu ersetzen, aber das Leben wird immer schwerer für die beiden Mädels. Eines Tages werden dann auch die beiden gemeinsam verschleppt
Andreas Séché: Zwitschernde Fische
Rezension vom 22.02.2013
Meine Bewertung: 4 Sterne von 5 möglichen
"Yannis Gedanken schweiften in das kleine Café in der Nähe. Wie viele Teesorten hatte er kennengelernt, obwohl er viel lieber die Kellnerin kennengelernt hätte? Wie viele seiner Berührungen hatte sie nicht bemerkt, weil sie seine Träume nicht verlassen hatten? Wie viele Stunden hatte er hinter dem Tisch gesessen und sie wortlos angesprochen, wenn sie gerade nicht hingesehen hatte? Wie viele Schläge seines aufgeregten Herzens hatte er durch ihren Anblick hinzugewonnen? .... Und wie viele liebestrunkene Szenarien hatte er durchgespielt, die allesamt nicht den Weg in die Wirklichkeit des Cafés gefunden hatten? Beendete man nicht so eine Geschichte, noch bevor sie einen Anfang nehmen konnte?"
Wunderbar geschrieben, nicht ohne das kleine Fünkchen
Marlene Klaus: Das Buch des Kurfürsten
Meine Rezension vom 05.04.2013
Meine Bewertung: 5 Sterne von 5 möglichen
"Das Buch des Kurfürsten" von der Autorin Marlene Klaus hat mich wirklich überzeugt, dass es auch historische Bücher mit gut recherchiertem Inhalt geben kann, die so spannend sind, dass man sie nicht aus der Hand legt!
Wie auch immer es der Autorin gelingt, sie versetzte mich mit diesem Buch bereits das zweite Mal in eine komplett andere Zeit und entführte mich so gänzlich in eine spannende Geschichte, die hier rasanter und temporeicher erzählt wurde als ich es von vielen Thrillern gewohnt bin!
Heidelberg im Jahr 1595: Die Residenzstadt blüht, der Markt bekannt, die Reisenden beliebt, die Wirtschaft steigend, viele ausändische Bürger lassen sich nieder, die Studenten versammeln sich zu diversen interessanten Diskussionen!
Auch Hedwig und Philipp leben in Heidelberg, fern der Familien, jung, noch nicht lange vermählt, Eltern eines kleinen Mädchens wollen beide sich hier
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